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Ein Tisch im Gastraum des Auberge du Vert-Mont

Im Herzen Flanderns

Am Mont Coquerelle inmitten der flämischen Hügellandschaft direkt an der belgischen Grenze treffen Sie auf eine Wegekapelle. Passieren Sie sie, und nehmen Sie die Einladung zu einem Abstecher zu einem lokalen Erzeuger an. Mit Blick auf ein Hopfenfeld durchfahren Sie ein um seine Kirche angeordnetes Dorf. Und schon erreichen Sie das Auberge, eine Landmarke in dieser Hügellandschaft mit herrlicher Aussicht in einigen Hundert Höhenmetern. „Links der Mont des Cats mit seiner Abtei, geradeaus die Küste vor Dunkerque und rechts Poperinge und Belgien“, erklärt Florent. Hier liegt das Reich der Ladeyns, das vor 30 Jahren seinem Vater José begründet wurde. Heute die einladende Welt eines talentierten, kommunikationsfreudigen und neugierigen Jungbauers und Küchenpoeten.

Der grüne Rahmen des Restaurants: die flämischen Landschaften
  • Der grüne Rahmen des Restaurants: die flämischen Landschaften
  • © Richard BARON - LightMotiv

Ein Restaurant auf Tuchfühlung mit der Natur

Sie sind schon eine Weile unterwegs? Machen Sie Halt bei Florent. Von Hopfenranken begrüßt, erwartet Sie der Gastraum mit heimeligem Ziegelambiente, durchflutet vom Licht Flanderns. Der Boden stammt aus dem unbehandelten Kiefernholz eines Gerüsts, das während der Restaurierung einer Kapelle in Kortrijk verwendet wurde. Ein Fundstück, über das sich Florent Anfang 2015 freute: „Vier Jahre in Sonne und Regen hat er Charakter bekommen ... ich liebe seine rohe Seite“, erklärt er. Auf das Wohlbefinden seiner Gäste bedacht, sorgt Florent für möglichst wenig visuelle und akustische Beeinträchtigung. Wo früher Tennis gespielt wurde, pflanzte er heimische Arten und lädt zum Spazieren in einem kleinen flämischen Ökosystem ein. Bienenstock und Küchengarten sind in Planung.

Überall im Gastraum haben Sie Blick auf die Natur. Hier: auf die Berge
  • Überall im Gastraum haben Sie Blick auf die Natur
  • © Richard BARON - LightMotiv

Florent setzt man auf Lokales

95 % seiner Produkte stammen aus der Gegend. „Ich kooperiere mit zwei Gemüsebauern: Dries Delanotte, der in Dikkebus biologisch-dynamische Landwirtschaft betreibt, und Bertrand Devienne, einem Biobauer aus Borre.“ Die Sahne von Benoît Morel aus Sec-Bois ist so gut, dass man ihn oft fragt, was drin ist: „Nichts, nur echte Biosahne vom Land, die echten Geschmack hat!“,  amüsiert er sich. Auch beim Fleisch macht Florent keine Kompromisse und kauft lokal: Zicklein bei Beun in Sainte-Marie-Cappel, Lamm in Esquelbecq, Kalb in Lestrem, und ein Metzger in Méteren hat immer die besten Stücke zu bieten. Ein meisterliches Netz aus Vertrauen, Know-how und Leidenschaft für Geschmack im Dienste des Gastes.

Ansicht eines Küchengartens unweit des Auberge
  • Neben dem Restaurant wurden heimische Arten angepflanzt
  • © Richard BARON - LightMotiv
Der Gast soll das Mont-Vert noch glücklicher verlassen, als er es betreten hat.

Lassen Sie sich überraschen!

Florents Küche ist ein Erlebnis, „ohne Intellektualismus“, wie er sagt. Sie ist wie eine schöne Geschichte, im Einklang mit der Gegend, „eine wilde und kreative Küche, bodenständig, simpel, instinktiv“. Hier suchen Sie vergebens nach Speisekarte oder Tischtuch. Denken Sie nicht an den Stern, sondern lassen Sie sich leiten ... zum Mittag eine Kleinigkeit für 21 Euro oder eine 3-Gänge-Versuchung am Abend für 34, 40 oder 50 Euro. Ein warmes Croissant mit Landbutter und Bärlauch als Amuse-Bouche, Spargel von den flämischen Dünen und Makrele in Buttermilch als Vorspeise, Milchkalb an Pak Choi mit Brokkoletti als Hauptspeise ... 95 % der Produkte stammen aus der unmittelbaren Umgebung.

Ein Teller auf einem Tisch des Auberge
  • Geschmack einmal anders erleben: die Herausforderung dieses Menüs!
  • © Richard BARON - LightMotiv

Für noch mehr Genuss

Rezeptideen nach Art des Vert-Mont

- Gebratener grüner Spargel mit Tomme-Käse und Kräutern

- Täubchen an Erbsen

 -Kalbsbries in eigenem Jus an eingelegten weißen Rübchen

-In Heu geräuchertes Ei vom glücklichen Huhn an Topinambur

 - Pommes Frites, Maroilles und gemahlene Röstzwiebeln

- Apfel mit Tanneneis - Erdbeeren in Bier mit Holunderblütensirup

 - Rhabarber, Milchkonfitüre, Sauerklee ...

 Eine „simple und schnörkellose“ Genusswelt.

Schlafen im Vert-Mont

Gönnen Sie sich eine Nacht vor Ort, um den außergewöhnlichen Rahmen mit Rundblick auf das Land zu genießen. Ein exquisites Frühstück mit unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis gehört dazu!

Der grüne Park der Hostellerie Saint-Louis

Traditioneller Urlaub in Flandern

Preis für 1 Person bei einem Aufenthalt von 3 Tagen / 2 Übernachtungen

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