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Alexandre Gauthier in seiner Küche

Ein Chefkoch ohne Komplexe

La Grenouillère ... Ein von Vater Gauthier gegründeter Gasthof, der schon lange einen guten Ruf genießt, mitten im reizvollen Dorf La-Madeleine-sous-Montreuil. Dann Übernahme durch seinen Sohn Alexandre. Er hat sich um die Frösche gekümmert. Aber nicht kitschig, nein, zeitgenössischer und traditioneller Rahmen. Edel und gesellig. Alexandre Gauthier ist ein kühner Koch, der keine Angst hat, ungewöhnliche Wege zu gehen, seinen eigenen Stil zu entwickeln. Er lernte bei Coutenceau in La Rochelle, Régis Marcon in Saint-Bonnet-le-Froid und Michel Roth in der Maison Lasserre. Früher ging er mit dem Vater Bergsteigen, von dieser Zeit bewahrte er den Hang zum Extremen. Strandsegelfan, Fahrer einer Ente: „Ich gehe den Dingen auf den Grund, bin etwas eigensinnig. Im kulinarischen Bereich öffne ich neue Wege.“ 

Blick in den Speisesaal des Restaurants La Grenouillière
  • Der Speisesaal von La Grenouillière
  • © Alain ETIENNE
Ich bin 2003 zu La Grenouillère gestoßen und habe sofort begriffen, dass ich nicht wieder gehen würde ...

Inspiration côte d'Opale

„Wenn man vom Norden spricht“, sagt er, „karikiert man bis hin zur Gastronomie. Man zählt Endivien, Chicorée, Maroilles, Boulette d'Avesnes auf. Man beschränkt diese auf Bier und Chicorée. Unsere Region hat viel mehr zu bieten. Sie ist an allem reich: Kultur, Landwirtschaft, Gemüseanbau, Angeln, Hochseefischen mit dem Netz. Sie wartet mit Wäldern voller Pilzen, aber auch dem Strand mit Herzmuscheln, Meeresspargel auf.“ Um Inspiration zu finden, geht er gerne an den großen Stränden der Côte d'Opale spazieren, die jodhaltige Luft einatmen ... Er macht einen Ausflug mit der Familie und besucht die Feuchtgebiete von Madeleine-sous-Montreuil. Er mag die lokalen Handwerker: Alex Croquet, Bäcker, der ihm Brotbacken gelehrt hat, und die Künstler, den Geist des Channel in Calais ... 

Blick auf Montreuil-sur-Mer, die Befestigungsanlagen, die Umgebung
  • Blick auf Montreuil-sur-Mer, die Befestigungsanlagen, die Umgebung
  • © Eric DESAUNOIS

Geheimnisse eines Chefkochs

Meurin seinerseits hat eine ganze Sammlung in den Taschen. Die Teelöffel sind für Küchenchefs das, was für Dirigenten die Taktstöcke sind. „Ich muss den Geschmack meines Gerichts überprüfen.“ Für ihn sind die Speisen am besten, wenn sie lauwarm serviert werden. Eine Nachspeise, die ihn begeistert? Geriebener roher Kürbis mit Klementinenschale, dazu ein halber Löffel Haselnussöl und Apfelessig. Serviert in einer hübschen Schale ein echter Gaumenschmaus! Seine Vision der Region? „Es ist ein Ort der Projekte, der Zukunft, wo man sich niederlassen und Pläne schmieden kann. Es ist ein Ort der Begegnung, wo physisch und intellektuell Raum für den Einzelnen ist.“ 

Alain ETIENNE
  • Eine zubereitete Auster
  • © Eine zubereitete Auster
Eingerahmt von den Felsklippen der Kaps Blanc-Nez und Gris-Nez, birgt die Bucht von Wissant einen der größten Strände Nordfrankreichs.
  • Eingerahmt von den Felsklippen der Kaps Blanc-Nez und Gris-Nez, birgt die Bucht von Wissant einen der größten Strände Nordfrankreichs.
  • © Eric DESAUNOIS

Unterwegs mit Alexandre Gauthier ...

Strand von Wissant, Cap Gris-Nez, wo man am Wasser essen kann, der Hafen von Boulogne-sur-Mer.