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Fort de Seclin

Empfangsräume , Festung (SECLIN)


Sprachen : anglais


Nach der Niederlage von 1870 beauftragte die 3. Republik General Séré de Rivières mit dem unverzüglichen Bau eines neuen Befestigungssystems für ihre Grenzen. Das Fort de Seclin war also Teil des Verteidigungsgürtels von Lille und während des Ersten Weltkriegs ein Logistikzentrum. Heute ist es das einzige Fort des Gürtels von Lille, das seit 140 Jahren intakt geblieben ist. Das dortige Museum zeigt viele Artillerieexponate und Hippomobile und erläutert den Krieg 14 - 18 vor allem anhand der Geschichte von Achille Deffontaines, der der jüngste General Frankreichs war und als erster General im August 1914 an der Spitze seiner Brigade getötet wurde.

Das Fort von Seclin gehörte einst zum Festungsgürtel von Lille und ist bis heute gut erhalten. Von August Oktober 1914 war Lille zur «offenen Stadt» erklärt worden. In dieser Zeit fanden hier keine zerstörerischen Kämpfe statt. Nach der Besetzung im Herbst wurden dann aber doch große Teile der Verteidigungsanlage zerstört, die aus insgesamt sechs Festungen und 13 Verbindungsgebäuden bestand. Das Fort von Seclin war aber nur wenig betroffen und beherbergt heute ein Artilleriemuseum. Die Familie Boniface widmet sich seit 1996 seiner Erhaltung.