Nordfrankreich Tourismus: Offizielle Website

Panoramablick der Grand'Place

Euralille, Europa im Herzen der Stadt

Der beste Ausgangspunkt für die Stadtbesichtigung ist Euralille mit seinen futuristischen Gebäuden... Im Herz der neuen Geschäftsviertel geben Metall und Glas der Metropole ihre europäische Dimension.  Diese neue städtische Insel wurde Ende der 80er Jahre entworfen. Sie stellt einen wirtschaftlichen und sozialen Übergang ins 21. Jahrhundert dar. Ein Bereich aus Glas, Stahl, in dem die Hochhäuser den Bahnhof überspannen und abends leuchten. Ein Raum zum Austauschen, zum Durchgehen, ähnlich wie der lange Le Corbusier-Viadukt, der buchstäblich über den Matisse-Park fliegt. Man setzt sich ins Gras und tankt frische Luft, während andere es eilig haben, ihren Zug noch zu erreichen. Zwei entgegengesetzte Bewegungen über die Esplanade, die ihr dieses so besondere Tempo verleihen.

Bahnhof Lille Europe und futuristische kupferfarbene Gebäude
  • Das Viertel Euralille mit dem internationalen Bahnhof Lille Europe und dem Geschäftsviertel mit futuristischer Architektur
  • © Xavier Alphand

Rund um die Grand'Place trifft man sich in Lille

Hier beginnt sich das Pariser Lille mit dem flämischen Lille zu mischen. Ein sanfter Übergang von den Haussmann-Gebäuden zu den florierenden Fassaden der Handelsstadt. Gehen Sie in Richtung auf die Place Général de Gaulle - fragen Sie nach der Grand'Place - Kommen Sie in die Vieille Bourse.  Eine Welt für sich, in der sich Straßenbuchhändler, Schachspieler und Tangotänzer einen unendlich schönen Raum teilen. Machen Sie eine Pause auf einer der Terrassen der Restaurants und Cafés.  Sie werden sehr rasch sehen, dass der Brunnen in der Mitte der bevorzugte Treffpunkt der Bewohner von Lille ist. Immer unter dem wachsamen Auge ihrer Göttin. Ringsherum können Sie shoppen, die Boutiquen sind schick und sehr schick... und einige Schritte weiter kommen Sie in die ersten gewundenen Pflasterstraßen. Jetzt sind Sie im historischen, ehemaligen Zentrum der Stadt.

Straßenbuchhändler im Hof der Alten Börse
  • Die Alte Börse: Zugang über die Grand'Place. Hier treffen sich in aller Ruhe die Liebhaber alter Bücher!
  • © Jean-Pierre DUPLAN
In der Stadt bedeutet jeder Schritt ein Jahrhundert. Jedes Jahrhundert führt Sie zu einem anderen.

Die bezaubernden Straßen in Kopfsteinpflaster

Alt-Lille mit seinem Gewirr an Pflasterstraßen, seinen Plätzchen und seinen Passagen ist eines der anziehendsten Gesichter der Stadt.  Gehen Sie durch die wunderschöne Rue de la Monnaie mit dem grandiosen Hospiz Comtesse.  Laufen Sie die Rue de Gand hoch, die im Sommer zu einer reinen Fußgängerstraße wird. Wenn alle Terrassen zur Straße gehen, wirkt sie mediterran. Gehen Sie um den Treille-Vorplatz mit seiner erstaunlichen Kathedrale ... An schönen Tagen sind der Rasen und die Terrassen der Cafés voller Menschen.  Aber trotzdem atmet der Platz eine gewisse Ruhe. Entdecken Sie rundherum die hohen, schmalen Häuser mit ihren bunten Fassaden. Bleiben Sie kurz auf einer der kleinen Holzbrücken stehen... hier sind Sie mitten in der alten Stadt. Als L'isle zu Lille wird ...

Spaziergänger, Terrasse, gepflasterte Gassen des Alten Lille
  • Die Place aux Oignons: zum Bummeln, auf ein Gläschen und um die regionale Küche in einer Schänke des Alten Lille zu kosten
  • © Samuel Dhote

Stellen wir uns kurz das erstaunliche Aussehen Lilles mit seinen Kanälen quer durch die Stadt vor. Die Gräben rund um La Treille sind voller Wasser. Schiffe legen vor dem heutigen Justizpalast an... Der Pont-Neuf überragt die Basse-Deûle... Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts werden die Kais zu Fußwegen.  Die letzten noch sichtbaren Zeugen sind die vergessenen Kanäle der Plaine de la Poterne und die prächtigen Wault-Kais zur Zitadelle. Heutzutage sind die Straßen ringsum ruhig, weit weg vom Umtrieb der Schiffer.  Als Erbe dieser doppelten Identität von Alt-Lille teilen sich Kunstgalerien und kleine Bistros den Lebensraum.

Fassaden der Häuser in Alt-Lille, hinter der Kathedrale Notre-Dame de la Treille
  • Fassaden der Häuser in Alt-Lille, hinter der Kathedrale Notre-Dame de la Treille
  • © Samuel Dhote

Die Zitadelle, Lilles grüne Lunge

Die Königin der Zitadellen von Vauban ist eines der schönsten Monumente von Lille, Symbol einer nun französischen Stadt. Das Nebeneinander von militärischer Funktion und der Nutzung als öffentlicher Bereich bestand schon immer.  Die Zitadelle ist alles zugleich ... Ort zum Spazierengehen, Jahrmarkt, Freizeitpark, Zoo. Dazu kommen Jogger, Familien, Picknicks mit Freunden, Waffeln, Fritten-Tüten, Terrassen am Wasser, Peniche-Boote ziehen vorbei oder liegen am Kai ... Das ist mit wenigen Worten das Ambiente am Ufer der Deûle und in den Alleen des Bois de Boulogne. Der Abriss des Stadions und der Wiederaufbau des in Frankreich einmaligen, erstaunlichen Pont Napoleon waren der Beginn der großen Arbeiten zur Neugestaltung der Esplanade.

Die Vauban-Zitadelle zum Bummeln oder Sport treiben, Lilles grüne Lunge
  • Die Vauban-Zitadelle: Lilles grüne Lunge, Ausflugsziel für Familien, Treffpunkt der Jogger, hier kommt jeder auf seine Kosten!
  • © Samuel Dhote

Entlang der großen Boulevards

Die Zitadelle von Lille ist der ideale Ausgangspunkt zum Entdecken der Stadt der zweiten Hälfte des 19. Jh. Sehr pariserisch an den fünf großen Boulevards mit Bäumen, sehr nordisch im Neo-Regionalismus der Fassaden. Die Industrialisierung ist auf ihrem Höhepunkt. Die Stadt braucht mehr Platz. Sie dehnt sich auf den ganzen Westteil aus. Die Orte Wazemmes, Esquermes, Moulins und viele andere kommen zu Lille. Die neuen Viertel entstehen. Die Place de la République besitzt das prächtige sehenswerte Palais der Schönen Künste gegenüber der imposanten Präfektur.  Zwei starke Wahrzeichen im Stadtplan von Lille für dieses neue städtische Zentrum.  

Das Palais der Schönen Künste an der Place de la République
  • Die Place de la République mit dem Palais der Schönen Künste (gegenüber der Präfektur). Das Museum besitzt eine reichhaltige Kunstsammlung von der Antike bis heute
  • © Jean-Pierre Duplan

Entlang der Boulevards sind die neuen Viertel bürgerlich, in Wazemmes und Moulins sind es Arbeiterviertel, in Saint-Michel und Vauban Studentenviertel. Diese soziale Geographie hat heute ganz besondere Atmosphären hinterlassen.  Vauban mit seiner katholischen Fakultät versetzt uns ins benachbarte England; Solferino-Massena lebt nachts; Wazemmes ist eine Mischung aus volkstümlich und schick rund um den mythischen Sonntagsmarkt; Saint-Michel, das ehemalige Quartier latin von Lille, hat sich gemausert. Genau wie die Avenue Jean Baptiste Lebas und Saint Sauveur ist es ein trendiges Viertel geworden. Aus dem ehemaligen Güterbahnhof wurde ein Kulturbereich; dort sollte man unbedingt mal ins St So schauen.

Hof des Bahnhofs Saint-Sauveur, Kulturstätte
  • Hof des ehemaligen Güterbahnhofs: Saint-Sauveur, jetzt ein sehr begehrter Kulturort der Einwohner von Lille
  • © Gare Saint Sauveur © OTCL Lille / Laurent Ghesquière

Das Viertel Saint-Sauveur, Symbol der Erneuerung

Das Viertel Saint-Sauveur rund um das Rathaus fasst bereits die Geschichte Lilles und seine Verwandlungen zusammen.  Jeder Schritt ist ein Jahrhundert. Jedes Jahrhundert führt Sie zu einem anderen. La Noble Tour, die letzte mittelalterliche Bastion, liegt am Stadtautobahnring.  Die Hermitage Gantois, Schmuckstück des 17. Jh., liegt gegenüber den typischen Wohnungen der 60er Jahre. Die spätgotische Porte de Paris liegt vor dem gewaltigen Rathaus und seinem typischen Glockenturm der 30er Jahre. Der Beginn einer langen Umwandlung, bei der die Arbeiterhäuser den großen Ensembles Platz machen.  Eine Umwandlung, die heute noch nicht abgeschlossen ist. Aus dem Industriegelände, das durch die Stilllegung des Bahnhofs Saint-Sauveur entstand, wurde ein Kulturbereich. Bis Ende des 21. Jahrhunderts soll hier ein Wohngebiet entstehen.

Turm und Rathaus
  • Der Rathausturm gehört zum UNESCO-Welterbe. Steigen Sie hinauf (104 m); der Blick von oben ist atemberaubend!
  • © Rémi Vimont
Ilot Comtesse

Aufenthalt - Lille Découverte

Preis für 1 Person bei einem Aufenthalt von 2 Tagen / 1 Übernachtung

45