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Die Spitzengruppe von Paris-Roubaix inmitten der Zuschauermassen und der berühmte Wald von Arenberg

Ein mythisches Rennen

„Die Hölle des Nordens“, „Die Königin der Klassiker“, „Die Härteste der Harten“ usw. Es gibt genügend Beinamen für dieses weltweit bekannte Radrennen, ebenso wie für die Tour des Flandres oder Mailand-San Remo. Paris-Roubaix wurde erstmals 1896 ausgetragen und verdankt seinen Ruf den berüchtigten Pavés, seinen berühmten Siegern (die Belgier Eddy Merckx oder Johan Museeuw, die Franzosen Bernard Hinault oder Gilbert Duclos-Lassale) und der Volksfeststimmung rund um das Rennen. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im April machen sich hunderttausende Zuschauer, Rennrad-Fans, auf zu den Rändern der Straßen der Picardie und des Nord-Pas de Calais, um die mutigen Fahrer zu bewundern und anzufeuern, die nur ein Ziel vor Augen haben: das Velodrom von Roubaix zu erreichen.

Die Zuschauer feuern die Fahrer von Paris-Roubaix an
  • Wenn sie die Fahrer auf den Kopfsteinpflaster-Abschnitten vorbeirasen sehen, ist es für die Zuschauer des Paris-Roubaix immer ein emotionsgeladener Moment.
  • © Région Nord-Pas de Calais

Eine Strecke mit vielen Hindernissen

Was der Name nicht sagt, Paris-Roubaix beginnt nicht mehr in Paris, sondern seit 1977 in Compiègne. Das Rennen führt dann über 250 Kilometer nach Norden, mit 27 Pavés (insgesamt etwa 50 km Leiden). Zu den legendären Abschnitten des Paris-Roubaix gehört die 2 km lange berühmte Schneise im Wald von Arenberg mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad 5, die oft für Stürze bei den Ausreißversuchen oder in der Spitzengruppe sorgt. Man sagt, dass wer anschließend als Erster das Pavé des Carrefour de l'Arbre in Gruson erreicht, große Chancen hat, das Rennen zu gewinnen. Das Ambiente und die Spannung steigen auf den Höhepunkt... Dann die Erlösung im Velodrom von Roubaix, wo der Sieger als Belohnung den einen großen Pflasterstein erhält!

Der Sieger von 2015, John Degenkolb hält in Roubaix den Pflasterstein hoch
  • Nach Anstrengung und Schmerzen die Erlösung für den Deutschen John Degenkolb, Sieger von 2015
  • © Région Nord-Pas de Calais

Symbolisch wird jedes Jahr dem Sieger von Paris-Roubaix ein Pflasterstein übergeben

Sorgsam gepflegtes Kopfsteinpflaster wie nie zuvor

Die Pavés von Paris-Roubaix gehören zum Erbe des Nord-Pas de Calais. Sie wären allerdings fast aus der Landschaft und aus dem Rennen verschwunden. 1965 gab es nur noch 22 km Kopfsteinpflaster von den früher insgesamt 270 Kilometern. Glücklicherweise wurde die Strecke dann geändert und es konnten neue Abschnitte gefunden werden. Diese Pavés werden heute gehegt und gepflegt wie nie zuvor. Jedes Jahr kümmern sich vor dem Rennen die „Freunde von Paris-Roubaix“ und zwei Gartenbauschulen der Region darum, die legendären Pflastersteine zu renovieren und anzubringen. Sie sorgen dafür, dass die Seele und die Schwierigkeit dieses mythischen Rennens erhalten bleiben.

Die Pflastersteine von Paris-Roubaix auf der Strecke im Nord-Pas de Calais
  • Jedes Jahr werden die Pavés des Paris-Roubaix wieder präpariert, um das Besondere des Rennes zu erhalten.
  • © Région Nord-Pas de Calais

Best of Paris-Roubaix 2015

Die besten Augenblicke des Rennes, der Sprint-Sieg von Degenkolb im Velodrom von Roubaix, das Interview mit dem Sieger, die Landschaften von Nord-Pas de Calais und ihre berühmten Pavés... Erleben Sie Paris-Roubaix 2015 noch einmal. Emotionen